Entstehung


Dem Menschen war es schon seit der frühen Geschichte ein inneres Bedürnis, dem Körper bei Krankheiten zu helfen. Ein wichtiger Mann, der den Grundstein der Homöopathie legte war der Arzt Dr. Samuel Hahnemann, der in den Jahren 1796 bis 1842 den Gedanken der Homöopathie prägte. Jedoch findet man erste Grundlagen bereits sehr viel früher.

Im Grunde ist die Homöopathie einer Weiterentwicklung der eigentlichen Naturmedizin, die schon seit etlichen Jahrhunderten ihre Anwendung fand und immer weiter geführt wurde. Zum einen war da Hippokrates (um 460 v. Chr. - ca. 370 v. Chr.) , der ein berühmter Arzt des Altertums war und der bereits Behandlungen auf dem Prinzip der Ähnlichkeit durchführte.

Zum anderen Dioskurides (1. Jh. n. Chr.) , der die Arzneimittellehre Materia Medica verfasste, in der er bereits ca. 1000 Arzneimittel erfasste und Tausende von Anwendungen. Dieses Werk überdauerte viele Jahrhunderte und wurde auch Vorbild für viele Kräuterbücher.

Die Materia Medica des schottischen Pharmakologen Dr. Wilhelm Cullen, die Hahnemann übersetzen sollte, erhöhte bei ihm die Aufmerksamkeit und das Interesse auf der von ihm begründeten Homöopathie.

Seine Erkenntnisse, die er durch zahlreiche Selbstversuche erlangte, veröffentlichte er 1810 in seinem Organon der Heilkunst, das auch weiterhin das theoretische Grundwerk in der Homöopathie ist, aber natürlich immer wieder im laufe der Zeit überarbeitet und erweitert wurde.